Dr. Dyer, St. Judes Children’s Research Hospital

Dr. Michael Dyer vom St. Judes Children’s Research Hospital in Memphis Tennessee bespricht Ergebnisse, die helfen, das schnelle Wachstum von Retinoblastomzellen zu erklären und neue Therapieansätze, die sich daraus ergeben: Zusammen mit seinen Kollegen sequenzierte der US-amerikanische Forscher das Tumor-Genom von vier Patienten und fand 15fach weniger Genmutationen als bei vergleichbaren Krebsarten. Die grundlegende Ursache ist zwar eine Mutation im Gen des Tumor-Suppressors RB1, aber diese löst demnach nicht – wie bislang vermutet – eine Kettenreaktion von weiteren Mutationen aus. Stattdessen wird die Aktivität eines Signal-Enzyms erhöht, welches das Wachstum der Tumorzellen steuert. Die Forscher vermuten, dass epigenetische Veränderungen – die nicht die Sequenz des Erbguts verändern - zu der unkontrollierten Enzym-Aktivität führen. Die neuen Erkenntnisse könnten zu einer neuen Therapie führen: Versuche in Mäusen deuten schon darauf hin, dass eine Blockade des überaktiven Signal-Enzyms heilende Wirkung haben kann. In diesem Video erklärt Dr. Dyer selbst seinen neuen, vielversprechenden Therapieansatz: Klicken Sie HIER um zum Video zu gelangen.

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