Die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung verfolgt die folgenden Ziele:
1. Aufklärungskampagnen in Kinderarztpraxen und in der Bevölkerung sollen zu einer möglichst frühzeitigen Erkennung des Tumors beitragen und dadurch die Heilungschancen der Kinder erhöhen. Als Endziel ist die Integration in die regelmäßige Vorsorge-Untersuchung (gelbes U-Heftchen) von Kleinkindern geplant.
“Correct diagnosis without delay is imperative as retinoblastoma puts a child’s vision, and indeed life, in danger (Goddard et al 1999; Wallach et al 2006). Early treatment is and will remain the best possible treatment for this highly malignant tumor.” (Balmer et al. Clinical Ophthamology 2007, 438 )
2. Kindern zu helfen, die am Retinoblastom erkrankt sind, betroffenen Familien mit Beratung und Information, insbesondere zu medizinisch relevanten Verhaltensweisen nach Abschluß der Behandlung zur Seite zu stehen.
3. Wissenschaftliche Forschungsprojekte
Die Erforschung der Mechanismen und möglicher Therapeutika beim Retinoblastom kommt nicht nur Retinoblastom Kindern zugute, sondern hat ein großes Potential, allen Krebserkrankungen als Grundlage zu dienen.
”When the final history of cancer research is one day written, retinoblastoma will deserve its own chapter. Studies of this rare childhood tumor have yielded the first widely accepted tumor progression model, the first cloned tumor suppressor gene, and several other firsts in basic cancer research.” (Aus Journal of the National Cancer Institute, Vol. 96, No. 15, August 4, 2004)
Ziele der wissenschaftlichen Forschungsprojekte:
a) Biologische Marker (Erkennungsmoleküle) zu entwickeln, die es erlauben, mit einer Blutuntersuchung Tumorwachstum frühzeitig zu erkennen.
b) Neue Therapieansätze an einer bereits in Kooperation mit der Universität Tübingen entwickelten Retinoblastom Zellinie im Tiermodell zu testen.